Einfache Mac-Datenbank

Filemaker bringt Bento 2

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Apple-Tochter Filemaker hat die Version 2 ihrer Simpel-Datenbank "Bento" veröffentlicht.
Version 2 des Datenbank-Tools Bento bietet einige Neuerungen. Ein Upgrade von der Vorversion gibt es leider nicht.
Version 2 des Datenbank-Tools Bento bietet einige Neuerungen. Ein Upgrade von der Vorversion gibt es leider nicht.

Bento ist als nicht vernetzte Standalone-Lösung konzipiert und orientiert sich vom Design her offensichtlich an den iApps des Mutterkonzerns. Version 2 bringt eine Reihe von Neuerungen, die auf Nutzer-Feedback der Vorversion zurückgehen. Dazu gehören Integration mit Apple Mail (einzelnen Datensätzen lassen sich per Drag and Drop E-Mails zuweisen und dank Leopards "QuickLook" auch direkt in Bento anzeigen) und RSS-Feeds, Datenaustausch mit den Tabellenkalkulationen Excel und Numbers, die Möglichkeit Daten Spreadsheet-like statt in Formulare einzugeben sowie Unterstützung für Tab-getrennte Daten - etwa aus AppleWorks - in Ergänzung zu CSV.

Filemaker liefert außerdem zehn neue Design-Vorlagen mit und will eine Template-Börse einrichten, über die Bento-Anwender selbst gestaltete Designs untereinander austauschen können. Alles in allem interessante Verbesserungen, die aber eigentlich keinen derartigen Versionssprung rechtfertigen. Bento kostet weiterhin 39 Euro, eine Familienlizenz ist für 79 Euro erhältlich. Ein vergünstigtes Upgrade der nicht einmal ein Jahr alten Vorversion bietet Filemaker leider nicht an.