Festplatte & Speicher

Festplatte, SSD, USB & Co. - Was ist der beste Speicher?

31.03.2017
Von Andreas Hitzig

SD-Karte: Nicht nur zum Ablegen von Fotos interessant

Eine interessante Alternative für Besitzer von Notebooks mit Kartenlesern sind SD-Karten. Diese gibt es inzwischen mit bis zu 512 GB Kapazität.
Eine interessante Alternative für Besitzer von Notebooks mit Kartenlesern sind SD-Karten. Diese gibt es inzwischen mit bis zu 512 GB Kapazität.
Foto: SanDisk

SD-Karten haben ihren Ursprung beim Speichern von Fotos und Videos. Aufgrund der großen Datentransferraten für hochauflösende Bilder bieten aktuelle SD-Karten mittlerweile auch Übertragungsraten beim Lesen und beim Schreiben von bis zu 90 MB/s an. Dies ist nicht so schnell wie aktuelle USB-3.0-Sticks, jedoch für die meisten Belange durchaus ausreichend. Im Hinblick auf die Lebensdauer des Datenträgers haben Sie aufgrund vergleichbarer Speicherbausteine einen ähnlichen Erwartungshorizont von rund 30 Jahren.

Wenn Ihr Computer oder Ihr Notebook einen entsprechenden Erweiterungsschacht bietet, haben Sie somit ein weiteres integriertes Laufwerk mit akzeptabler Geschwindigkeit und einem Preis pro GB zwischen 0,75 Euro und 0,85 Euro.

Da die Karten in der Regel nicht oft zwischen verschiedenen Computern und anderen Endgeräten ausgetauscht werden, ist das Risiko einer Beschädigung oder eines Verlusts im Vergleich zu USB-Sticks als eher gering zu betrachten. Einen Sturz aus ein bis zwei Metern übersteht eine solche Karte in der Regel auch ohne weiteren Schaden.

Bewertung SD-Karte

Verfügbarkeit

***

schnelles Übertragungstempo, direkte Verfügbarkeit

Sicherheit

***

keine Mechanik, in Gehäuse integriert

Haltbarkeit der Daten

****

30 Jahre

Preis je GB

*

75 bis 85 Cent

Fazit: SD-Karte

Gerade Notebook-Besitzer können mit Hilfe von SD-Karten ihre Speicherkapazität ohne zusätzlichen Aufwand erweitern. Bei einem eingebauten SD-Kartenleser ist der Datenträger vollständig ins Gehäuse integriert und somit auch vor Beschädigung und Verlust optimal geschützt.