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FBI und SANS warnen vor neuen Cyber-Attacken

02.10.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die amerikanische Bundespolizei FBI und das SANS Institute warnen vor neuen Virenangriffen im Internet. Das weltweite Datennetz könne von einer großangelegten Attacke lahmgelegt werden, wenn die vorhandenen Sicherheitslücken nicht gestopft würden. Die 20 am häufigsten vorkommenden Löcher in Windows- und Unix-Systemen haben die Organisationen in einer Liste zusammengestellt. Die Experten zeigen anhand von Schädlingen wie "Code Red" und "Nimda" auf, dass die bislang kursierenden Würmer immer wieder die gleichen Sicherheitslücken nutzen. Die bisher betriebene Praxis seitens der Hersteller, erst nach Bekanntwerden eines Softwarefehlers den entsprechenden Bugfix nachzuliefern, sei keine Lösung für die Zukunft. Der Einsatz solch unsicherer Betriebssysteme und Anwendungen

bedeute für Unternehmen eine ständige Betatestphase, die sehr teuer sei. Kommerziell vertriebene Software müsse in Zukunft von vornherein höhere Sicherheitsstandards erfüllen.