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FBI-Datenbank fällt aus - Glück für Kriminelle

22.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Bundespolizei FBI (Federal Bureau of Investigation) unterhält seit eineinhalb Jahren eine Datenbank, mit der Waffenkäufe im ganzen Land überwacht werden können. Dadurch sollen illegale Waffenkäufe durch Kriminelle verhindert werden. Ausgerechnet dieses Überwachungssystem ist nun Anfang dieses Monats für 66 Stunden ausgefallen. Nach Angaben des FBI war die Zeit ausreichend, um illegale Waffengeschäfte außerhalb der Kontrolle der Bundespolizei zu tätigen. Die FBI-Datenbank besteht aus einem Server mit acht CPUs von Silicon Graphics und arbeitet mit dem Irix-Betriebssystem von SGI sowie der Version 7.3.3. der Oracle-Datenbank.