Atari, Sega, Commodore, Sharp, Robotron

Famose Retro-Computer - Tops und Flops

Simon verantwortet auf Computerwoche online redaktionell leitend überwiegend alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz. Er entwickelt darüber hinaus innovative Darstellungsformate, beschäftigt sich besonders gerne mit Datenanalyse und -visualisierung und steht für Reportagen und Interviews vor der Kamera. Außerdem betreut der studierte Media Producer den täglichen Früh-Newsletter der Computerwoche. Aufgaben in der Traffic- und Keyword-Analyse, dem Content Management sowie die inoffizielle Funktion "redaktioneller Fußballexperte" runden sein Profil ab.
Was waren das noch für Zeiten, mit dem Apple Power Mac G4 Cube, dem BIC robotron A5105 oder dem IBM 5100 Portable Computer... Wir schwelgen in Erinnerungen und präsentieren eine Sammlung antiker Technik.

Reisen Sie mit uns zurück in die Siebziger, Achtziger und frühen Neunziger - als 640 Kilobyte Arbeitsspeicher noch purer Luxus waren, ein mit 25 MHz getakteter NeXTcube für 16.000 D-Mark Kaufpreis die Technik revolutionierte und IBMs erster "tragbarer" Computer 24 Kilogramm wog. Wir präsentieren Ihnen 32 fast schon antike Heim- und Bürocomputer, die manchmal überzeugten, oft aber auch einfach nur grandios floppten. Was bleibt, ist die Erinnerung... Danke an den Carow Verlag, der das Quartett "Classic Machines Vol. 2 - Computer" auf den Markt gebracht hat, auf dem unsere Bilderstrecke basiert. Sie können das Kartenspiel hier kaufen. Und nun viel Vergnügen bei unserer Zeitreise ...

 

Withers

Oh je. Die Amiga-User glauben immer noch an die Überlegenheit gegenüber dem Atari.
Tatsache ist aber, dass der Atari ST bereits 1984 auf seinem Monitor 640x400 Bildpunkte mit 70 Hz darstellen konnte, während der 1985 erschienene Amiga (1000) selbst im Zeilensprungverfahren nur auf flimmernde 50 Hz kam. Für professionelle Arbeiten kam also nur der Atari in Frage.

Mit 1st Word gab es ein brauchbares Textverarbeitungsprogramm unter der graphischen Benutzeroberfläche, mit Calamus ein Desktop-Publishing-Programm, das heute noch genutzt wird. Cubase wurde für den Atari entwickelt und später auf Windows/Apple portiert. Dungeon Master gilt als Urvater der Computer-Rollenspiele. Mike Oldfield, Fleetwood Mac und viele andere Musiker arbeiteten mit dem Atari. Kurz: Profis nutzten den Atari, Spieler den Amiga ;-)

Trotzdem finde ich natürlich auch, dass die Amigas eine Erwähnung verdient gehabt hätten.

ankn99

Und wo bleiben die Amiga-Modelle ????
Immerhin waren die Amigas den Ataris um Längen überlegen.
Sehr früh gab es schon IBM-Emulatoren, welche einen kompletten PC emulierten, und das dank des damals schon eingebauten Multitasking parallel.
Späte war das Modell Amiga 2000 sogar in der Lage mittels Einsteckplatine gleichzeitig noch einen "echten" IBM-Kompatiblen Rechner laufen zu lassen. Beide Rechner konnten untereinander Daten austauschen. Es gab für den Amiga 2000 Einsteckkarten welche einen SCSI-Kontroller samt Festplatte beherbergten. Mit einer ARC-Net oder Ethernet-Karte (Stichwort NE2000 kompatibel) war der PC-Teil sogar per COAX vernetzbar ....
Der Amiga behauptete sich gegenüber einem PC sehr lange, da er Sound und Bildqualitäten bot, die seiner Zeit mehr als erstaunlich waren ! In der Spieleszene war der ATARI schon lange gestorben, da gab es den AMIGA immer noch.
Multitasking, Stereosound waren Funktionen, die vom Amiga in die HEIM-PC-Welt eingebracht wurden. Eine grafische Oberfläche, die Windows ähnlich war, gehörte von Begin an zum Funktionsstandard des AMIGAs.
Wenn ein ATARI es wert war in die Liste mit aufgeführt zu werden, gehört der AMIGA wohl noch vor dem ATARI erwähnt.

comments powered by Disqus