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Auch in Deutschland

Facebook schaltet "umgehende Personalisierung" frei

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Auch die Facebook-Nutzer in Deutschland kommen nun sukzessive in den "Genuss" der sogenannten "umgehenden Personalisierung".
Die Sofortpersonalisierung wird standardmäßig aktiviert, lässt sich aber vom Nutzer abschalten.
Die Sofortpersonalisierung wird standardmäßig aktiviert, lässt sich aber vom Nutzer abschalten.

Über dieses Feature können ausgewählte Partner von Facebook automatisch auf Informationen zurückgreifen, die der Nutzer veröffentlicht. Facebook hatte die "umgehende Personalisierung" im vergangenen Jahr vorgestellt. In Deutschland wurde sie aber unter anderem wegen Bedenken von Datenschützern zunächst nicht aktiviert.

Mittlerweile hat das soziale Netzwerk begonnen, die Funktion für alle Nutzer freizuschalten. Man kann die "umgehende Personalisierung" allerdings abschalten. Dazu muss man bei den Einstellungen zur Privatsphäre unten links den Bereich "Anwendungen und Webseiten" aufrufen und dann den automatisch gesetzten Haken bei "Umgehende Personalisierung auf Partnerseiten zulassen" entfernen.

Eine Facebook-Sprecherin betonte gegenüber der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" allerdings, dass auch bei aktivierter "umgehender Personalisierung" ausgeschlossen sei, dass die Partnerfirmen auf private Daten eines Nutzers zugreifen könnten. Es würde keine Informationen von deutschen IP-Adressen weitergegeben.