Geolocation

Facebook-Orte startet in Deutschland

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Facebook startet seinen ortsbezogenen "Check-in"-Dienst "Facebook Places" heute auch hierzulande.
Facebook-Orte setzt ein Smartphone mit GPS-Ortung wie das iPhone voraus.
Facebook-Orte setzt ein Smartphone mit GPS-Ortung wie das iPhone voraus.

In den USA war Places bereits Mitte August gestartet, in Großbritannien ist der Service seit einiger Zeit ebenfalls verfügbar. Die hiesige Variante wurde eingedeutscht zu "Facebook-Orte" und ist ab jetzt für alle deutschen Facebook-Nutzer verfügbar, die ein iPhone verwenden oder ein anderes Smartphone besitzen, das die Seite touch.facebook.com darstellen kann.

Facebook-Orte bietet Menschen eine weitere Möglichkeit, sich mit ihren Freunden zu verbinden - indem sie an Orten "einchecken" und damit Freunden in Echtzeit mitteilen, wo sie sind. Auf der anderen Seite kann man über den Dienst in Erfahrung bringen, welche eigenen Freunde gerade in der Nähe sind oder auch ganz neue Orte auskundschaften, die Freunde entdeckt haben. Facebook legt Wert auf die Feststellung, dass Orte ist kein Ortungsdienst ist und das Soziale Netzwerk damit auch keine Bewegungsprofile seiner Nutzer erstellt.

Facebook-Orte ist in der Grundeinstellung "opt-in", also erst einmal deaktiviert. Erst nachdem sie den Dienst aktiviert haben, können Nutzer alleine oder mit ihren Facebook-Freunden an verschiedenen Orten "einchecken" und dort Kommentare hinterlassen. Nur wenn Nutzer sich oder gemeinsam mit ihren Freunden aktiv an einem Ort einchecken, erscheint ein entsprechender Beitrag auf ihrem Profil. Sollte ein Ort noch nicht bei Facebook zu finden sein, können Nutzer ihn selbst anlegen.

Klare Privatsphäre-Einstellungen sollen Facebook-Usern die Kontrolle darüber geben, wer sehen kann, wo Sie "eingecheckt" haben. Die Standardeinstellung für die meisten Nutzer dabei "nur Freunde". Das bedeutet, generell können nur Freunde die entsprechenden Beiträge sehen.