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Nach Kritik

Facebook macht Rückzieher bei Datenfreigabe

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Nach harscher Kritik hat das Online-Netzwerk Facebook eine am Wochenende angekündigte erweiterte Freigabe von Nutzerdaten erst einmal wieder abgeschaltet.
So ein Opt-in wird oft zu leichtfertig bestätigt.
So ein Opt-in wird oft zu leichtfertig bestätigt.
Foto: Facebook

Facebook hatte Entwicklern die Möglichkeit gegeben, mit ihren externen Webseiten und Anwendungen einfacher die Adresse und Handynummer von Nutzern auszulesen. Dies war prompt auf Kritik gestoßen, obwohl die Nutzer dem explizit zustimmen mussten - jeder weiß aber, wie schnell so ein Bestätigungsdialog oft "weggeklickt" wird.

Facebook will die geplante Neuerung aufgrund des Feedbacks nun so überarbeiten, dass dem Nutzer deutlicher als ursprünglich geplant gemacht wird, welche Daten er da freigibt und was das für Folgen haben kann. In einigen Wochen soll die Neuerung dann in der verbesserten Form wieder freigeschaltet werden, wie Entwickler Douglas Purdy in einem Firmenblog schreibt.