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Montagsgerücht

Facebook hat Gowalla gekauft

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Es könnte sein, dass Facebook den "ewigen Zweiten" bei Social-Check-ins Gowalla gekauft hat - zumindest dementiert Gowalla-Chef Josh Williams nicht wirklich.
Derzeit präsentiert sich Gowalla seinen Nutzern verstärkt als virtueller Reiseführer.
Derzeit präsentiert sich Gowalla seinen Nutzern verstärkt als virtueller Reiseführer.

Über die angebliche Übernahme von Gowalla durch Facebook berichtete am Freitagabend zuerst CNN. Offiziell bestätigt ist sie bisher aber nicht. "All Things Digital" schrieb unter Berufung auf Insider, Gowalla stehe bereits seit einiger Zeit zum Verkauf. Das in Austin ansässige Start-up hat allerdings gerade erst weitere elf Millionen Dollar Wagniskapital von unter anderem Greylock Partner und Founders Fund erhalten.

Gowalla-Chef Williams schrieb jedenfalls nach dem CNN-Scoop eine Mail an Investoren, in der es heißt: "Die Tinte auf dem Deal ist noch nicht trocken, weswegen wir Gerüchte und Spekulationen wie üblich erst einmal nicht kommentieren".

Gowalla hatte seine Firmenstrategie mehrfach geändert, wurde aber trotzdem nie so populär wie Platzhirsch Foursquare. Facebook wiederum hatte sich eine Zeitlang selbst an Social Check-ins versucht, seinen Service "Places" (auf Deutsch "Orte") nach einiger Zeit aber wieder eingestellt.