Tipp für soziales Netzwerk

Facebook: Angezeigte Informationen übersichtlicher gestalten

Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Aktivitätsanzeigen, Spieleeinladungen, Geburtstage - Facebook erschlägt den User mit einer Fülle an Informationen. Die Datenflut lässt sich jedoch bändigen und besser strukturieren. Da das soziale Netzwerk dafür keine eigenen Funktionen bietet, muss man jedoch auf externe Hilfen ausweichen.
Foto: Facebook

Lösung: Um unerwünschte Informationen in Facebook auszublenden und so effizienter mit dem sozialen Netzwerk arbeiten zu können, gibt es die zwei Add-ons Social Fixer und F.B. Purity. Sie sind englischsprachig, kostenlos erhältlich und stehen für die gängigsten Browser, etwa Firefox und Google Chrome, zur Verfügung. Momentan fehlt allerdings eine Unterstützung für den Internet Explorer. In beiden Fällen handelt es sich um ein Javascript-Programm, das sich als Filter zwischen Facebook und den Browser schiebt.

Erstkonfiguration: Der Assistent der Erweiterung "Social Fixer" unterstützt den Anwender bei den ersten Schritten. Spätere Anpassungen lassen sich über das auf der Facebook-Seite eingeblendete Werkzeugsymbol durchführen.
Erstkonfiguration: Der Assistent der Erweiterung "Social Fixer" unterstützt den Anwender bei den ersten Schritten. Spätere Anpassungen lassen sich über das auf der Facebook-Seite eingeblendete Werkzeugsymbol durchführen.

Sobald der Anwender eine Facebook-Seite lädt, wird das Skript ausgeführt. Es hat dann Zugriff auf alle sichtbaren Seiteninhalte, kann sie anpassen und eigene Inhalte integrieren. So lassen sich zum Beispiel mithilfe von umfangreichen Feed-Filtern News und Postings automatisch in Tabs verschieben, gelesene Nachrichten ausblenden oder neue Kommentare hervorheben.

Nicht möglich ist ein Zugriff auf die serverseitigen Ressourcen. Somit lassen sich keine Abfragen ausführen oder Daten laden, die nicht bereits auf der Seite enthalten sind. Ebenso wenig kann der Benutzer die geänderten Einstellungen in seinem Facebook-Konto speichern, sondern nur im Add-on.

Produkte: Der Trick funktioniert mit der aktuellen Fassung von Facebook.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation TecChannel. (mhr)