Web

 

Extreme Networks warnt vor Umsatzrückgang und Verlusten

17.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Netzausrüster Extreme Networks kündigte am gestrigen Dienstag an, dass Umsatz und Ergebnis im laufenden zweiten Geschäftsquartal 2004 (Ende: 28.Dezember) deutlich unter den Erwartungen der Analysten ausfallen werden: So rechnet das Unternehmen aus Santa Clara, Kalifornien, mit einem Pro-forma-Verlust von 3,5 bis 6,5 Millionen Dollar; das entspricht einem Minus zwischen zwei und sechs Cent je Aktie. Die Einnahmen sollen zwischen 80 Millionen und 85 Millionen Dollar liegen. Laut Umfrage von Thomson First Call gingen die Analysten bislang im Schnitt von einem Pro-forma-Gewinn von zwei Cent je Anteil und 91,7 Millionen Dollar Umsatz aus.

Die trüben Aussichten begründete das auf Switches spezialisierte Unternehmen zum Teil mit Lieferschwierigkeiten. Der Cisco-Konkurrent rechnet jedoch mit einem deutlich höherem Auftragseingang als im vorangegangenen ersten Geschäftsquartal. Dieser werde in den Monaten Januar, Februar und März wieder zu einem Umsatzwachstum führen.

Extreme Networks unterzeichnete im vergangenen Monat eine strategische Allianz mit Avaya über die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von Kommunikationslösungen. Im Rahmen der Vereinbarung besitzt Avaya die Option, bis zu 2,6 Millionen Extreme-Networks-Anteile zum Stückpreis von einen Cent je Aktie zu erwerben. Die Kosten für diese Aktion sind in den Berechnungen für das laufende Quartalsergebnis noch nicht enthalten.(mb)