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Externer Berater soll FhG und GMD zusammenführen

17.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die ins Straucheln geratene Fusion zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) und der GMD-Forschungszentrum Informationstechnik GmbH soll nun durch einen externen Moderator ins Lot gebracht werden. Dies gab die FhG auf ihrer heutigen Jahrespressekonferenz in München bekannt. Die Fronten zwischen beiden Einrichtungen sind derart verhärtet, dass nun ein noch nicht näher benanntes renommiertes Beratungshaus ein Kooperations- und Finanzierungsmodell für die künftig erweiterte FhG erstellen soll. Gerade die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle beider Einrichtungen scheinen der Kern des Unfriedens zu sein. Während die GMD zu 70 Prozent vom Staat finanziert wird, bestreitet die FhG bereits 60 Prozent ihrer Einkünfte aus Wirtschaftsaufträgen. Ein Sprecher der FhG erklärte zum Abschluss der Konferenz, es werde weder eine

Liebesheirat noch eine Zwangshochzeit geben. Man hoffe auf eine Vernunftehe.