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Extended Systems präsentiert rote Zahlen und mobile Sicherheitslösung

28.07.2004

Extended Systems, Anbieter von Infrastruktursoftware zur Mobilisierung von Unternehmensanwendungen, hat im Ende Juni abgeschlossenen vierten Fiskalquartal seinen Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (7,4 Millionen Dollar) um sechs Prozent auf 7,8 Millionen Dollar gesteigert. Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 188.000 Dollar oder einem Cent pro Aktie nach 118.000 Dollar oder einem Cent je Anteilschein Gewinn im Vorjahresquartal. Seine liquiden Mittel zu Ende des Berichtszeitraums beziffert Extended Systems mit 7,2 Millionen Dollar nach 3,5 Millionen Dollar vor Jahresfrist und 7,8 Millionen Dollar zu Ende März 2004.

President und CEO Charles Jepson äußerte sich angesichts der Zahlen enttäuscht, verwies aber auf den aktuell erzielten operativen Gewinn in Höhe von 116.000 Dollar. Der Abschluss für das Q4 geplanter größerer Projekte habe sich verschoben und umfangreichere Rollouts von "Onebridge"-Lösungen bei Bestandskunden hätten sich verspätet. Grundsätzlich sehe das Unternehmen den Markt für mobile Lösungen und dessen Wachstumspotenzial aber weiterhin optimistisch. Für das begonnene erste Quartal rechnet Extended Systems mit 7,2 bis 7,9 Millionen Dollar Umsatz sowie 100.000 bis 700.000 Dollar oder zwei und sechs Cent pro Aktie operativem Verlust.

Unabhängig von den Quartalszahlen kündigte das in Boise, Idaho, ansässige Unternehmen mit deutscher Niederlassung in Herrenberg das Sicherheitsmodul "Onebridge Mobile Secure" für seine "Mobile Solutions Platform" an. Die Software ermöglicht die Ausweitung von Sicherheitsrichtlinien auf mobile Endgeräte inklusiver lokaler Verschlüsselung von Daten. Endgeräte lassen sich beim Netzzugriff überprüfen und bei Verdacht auf Unregelmäßigkeiten sperren, gegebenenfalls auch mit Datenlöschung. (tc)