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Extended System meldet 24 Prozent Umsatzwachstum

30.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Infrastruktur-Software für mobile IT-Lösungen spezialisierte US-Anbieter Extended Systems hat für sein Ende Dezember abgeschlossenes zweites Fiskalquartal einen Nettogewinn von 459.000 Dollar oder drei Cent pro Aktie ausgewiesen im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 1,4 Millionen Dollar oder zehn Cent je Anteilschein aus dem Vorjahreszeitraum. Das aktuelle Resultat wird allerdings durch einmalige Zugewinne von 1,1 Millionen Dollar oder acht Cent pro Aktie aus dem Verkauf von Ländereien geschönt. Operativ ergibt sich laut GAAP ein Verlust von 474.000 Dollar.

Seinen Quartalsumsatz konnte Extended Systems im Jahresvergleich von 6,9 Millionen Dollar um 24 Prozent auf 8,5 Millionen Dollar steigern, was exakt das obere Ende der zu Ende des letzten Quartals genannten Prognose traf. Die liquiden Mittel stiegen zu Ende des Berichtszeitraums auf 8,8 Millionen Dollar nach 7,6 Millionen Dollar zu Ende des vorhergehenden Vierteljahrs. Hier spiegeln sich ebenfalls die Grundstücksverkäufe wider.

Weiterhin erfreulich entwickelt sich nach Angaben von President und CEO Charles Jepson das Geschäft in Europa. Erst vor wenigen Tagen hatte Extended Systems beispielsweise eine Kooperation mit dem Mobilfunk-Carrier Orange geschlossen, der seinen Kunden die Lösung "Onebridge Mobile Groupware" anbieten wird. Für das laufende Quartal rechnet das in Boise, Idaho, ansässige Unternehmen mit deutscher Niederlassung in Herrenberg bei Stuttgart mit Einnahmen von 7,9 bis neun Millionen Dollar sowie einem Nettoverlust zwischen sieben und zwei Cent pro Aktie. (tc)