Umfangreiche Filtersammlung

Exposure 4 von Alien Skin macht digitale Fotos wieder "analog"

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Alien Skin Software hat die neue Version 4 seiner Filtersammlung "Exposure" veröffentlicht.
Mit Exposure 4 erzeugter Cyanotypie-Effekt
Mit Exposure 4 erzeugter Cyanotypie-Effekt
Foto: Alien Skin

Die kleine Softwareschmiede aus North Carolina ist seit vielen Jahren Lieferant hochwertiger Zusatzfilter für vor allem Adobe-Programme - 1993 baute sie etwa den ersten Schlagschatten-Effekt für Photoshop. Exposure 4 klinkt sich als Plug-in in Photoshop (ab CS4), Photoshop Elements (ab Version 9) sowie Photoshop Lightroom (ab Version 2) ein. Der Filter versammelt Filmsimulationen für beispielsweise Kodachrome, Polaroid oder Panatomic-X sowie eine umfangreiche Kollektion kreativer Effekte wie Dunkelkammertricks und Lo-Fi-Anmutungen in einem gemeinsamen Interface.

Für neue Textur-Overlay-Effekte verwendet Exposure 4 hochauflösende Fotos von unter amderem Lichtlecks, Staub und Kratzern sowie Rahmen. Diese eignen sich besonders gut für das Zusammenspiel mit alternativen fotografischen Prozessen wie Cyanotypie, Lithodruck oder Nassplatten-Fotografie.

Die Entwickler von Alien Skin haben das User Interface von Exposure 4 komplett neu gestaltet und neue Controls eingebaut, die den Funktionsumfang leichter erschließen sollen. Die früher getrennten Bereiche für Schwarzweiß- und Farbfilm sind nun kombiniert. Eine Textsuche erleichtert das Durchforsten hunderter Presets, Effekt-Vorschauen werden per Mouseover dargestellt.

Auf der Webseite zu Exposure 4 finden Interessierte Lernvideos und Beispielbilder sowie eine kostenlose Testversion. Exposure 4 kostet bei Gefallen über die Webseite des Anbieters knapp 250 Dollar. Besitzer einer Vorversion können für 99 Dollar upgraden.