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Experten befürchten Nimda-Wiederauferstehung

28.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bei einer intensiven Untersuchung des "Nimda"-Wurms sind Sicherheitsexperten auf einen neuen Mechanismus gestoßen. Über diesen versucht sich der gefährlich Schädling exakt zehn Tage nach der Erstinfektion erneut zu verbreiten - und das ist heute Morgen europäischer Zeit. Oliver Friedrichs vom Attack Registry and Intelligence Service (SecurityFocus) erwartet aber keine so dramatischen Folgen wie beim ersten Nimda-Angriff in der vergangenen Woche (Computerwoche online berichtete) mehr. Die meisten Anwender hätten inzwischen die aktuellen Microsoft-Patches eingespielt. Trotzdem rät Friedrichs, die Patchlevel nochmals gründlichst zu prüfen, Virendefinitionen auf den neuesten Stand zu bringen, ausführbare Dateien am Mail-Gateway zu blocken und die Endanwender explizit vor dem Öffnen eines "Readme.exe"-Dateianhangs zu

warnen.