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Exklusiv: Wie RIM Ihre Blackberry-Mail wirklich transportiert

07.08.2007
Die Sicherheit der Blackberrys steht wegen der von RIM genutzten Network Operating Center (NOC) immer wieder zur Diskussion. Im Gespräch mit der COMPUTERWOCHE hat Hersteller RIM nun erklärt, warum das Unternehmen an diesem Konzept festhält und was in den NOCs passiert.

Während andere Hersteller bei ihren Mobile-E-Mail-Lösungen auf zentrale Rechenzentren verzichten, spielen diese beim Blackberry eine entscheidende Rolle - und stehen immer wieder im Mittelpunkt der Kritik, wie zuletzt etwa in Frankreich. Der Vorwurf ist dabei stets der gleiche: Die NOCs würden Man-in-the-middle-Angriffe ermöglichen und seien für Geheimdienste ein potenzielles Einfallstor zur Spionage.

Angesichts dieser Bedenken stellt sich die Frage, warum RIM nicht auf die Center verzichtet und so den Kritikern den Wind aus den Segeln nimmt? Die Antwort ist aus Sicht des Herstellers relativ einfach: Ohne die NOC-Architektur wären Blackberry-Vorteile wie geringes und damit kostensparendes Datenaufkommen oder E-Mail-Kommunikation nahezu in Echtzeit nicht realisierbar. Und die Sicherheit, so RIM, käme dabei auch nicht zur kurz, denn dank des NOC seien die Blackberrys im Internet nicht sichtbar und die End-to-end-Verschlüsselung der Datenpakete offeriere ausreichenden Schutz.

Wie RIM mit den Mythen um die NOCs aufräumt und welche Daten wirklich zwischengespeichert werden, lesen Sie ausführlich unter: Blackberry-Update: Die Bedeutung des NOC für RIM. (hi)