Business Intelligence

Excel im Reporting weiterhin sehr verbreitet

01.09.2010 | von Elke Senger-Wiechers
Reporting ist einer der zentralen Aspekte von Business-Intelligence (BI)-Lösungen. Standardisierte Abfragen stellen sicher, dass allen Entscheidern im Unternehmen die gleichen Kennzahlen vorliegen. Dabei nutzen noch fast ein Fünftel ausschließlich Excel als Auswertungsinstrument, wie eine aktuelle Studie von RAAD Research zeigt.
86 Prozent wenden für die Geschäftsdatenanalyse eine Standardsoftware an.
86 Prozent wenden für die Geschäftsdatenanalyse eine Standardsoftware an.
Foto: RAAD

Die meisten Unternehmen (86 Prozent) greifen jedoch bereits auf eine Standardsoftware zurück, wobei Excel in der Umfrage mit 180 IT- und 183 Controlling-Leitern als solche gewertet wurde. Somit dürfte der Anteil der Unternehmen, die Excel für die Geschäftsdatenanalyse nutzen, weit höher als 18 Prozent sein. Sechs Prozent gaben an, dass sie eine Softwarelösung einsetzen, die ausschließlich für ihren Anwendungsfall entwickelt wurde. Immerhin noch acht Prozent betreiben überhaupt kein Reporting beziehungsweise setzen dafür keine Software ein.

Obwohl viele Unternehmen eine Standardsoftware nutzen, hat für über zwei Drittel der befragten Controlling-Leiter Excel nach wie vor einen hohen Stellenwert. RAAD zufolge werden mit Excel gerade in Fachbereichen schnell Daten gezogen und weiterverarbeitet. Dies habe den Vorteil, Daten und Auswertungen zügig und ohne Absprache mit der IT erzeugen zu können. Sofern Excel nicht in die BI-Strategie mit einbezogen sei, gebe es diesbezüglich jedoch Risiken, vor allem in Hinblick auf die Konsistenz der Daten und deren Aktualität.