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Ex-Managerin von Quest räumt Insider-Handel ein

15.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Robin Szeliga, die ehemalige Finanzchefin von Qwest Communications, hat sich vor Gericht in einem Einzelfall des Insider-Handels für schuldig bekannt. Sie gab an, im Jahr 2001 Aktienoptionen ausgeübt und 10.000 Aktien verkauft zu haben, obwohl sie wusste, dass die Umsätze des Konzerns sinken werden. Dabei erzielte Szeliga einen Gewinn von rund 125.000 Dollar, den sie nun an den Opfer-Hilfsfonds der US-Börsenaufsicht SEC überweisen will. Der Ex-Finanzchefin droht eine Haftstrafe von bis zu 21 Monaten. Sie kooperiert mit den Ermittlingsbehörden. Qwest hatte in mehreren Jahren Umsätze und Gewinne aufgehübscht und musste die Bilanzen der Jahre 2000 und 2001 neu vorlegen. (ajf)