Everest: Informationsgipfel am PC

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Wer einen Windows-Client oder -Server genau kennen lernen will, kann sich durch die mitgelieferten Konfigurations-Tools hangeln und den Rechner aufschrauben - oder ein Werkzeug wie "Everest" von Lavalys benutzen. Everest kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, es ging aus dem früher beliebten "Aida 32" hervor. Mittlerweile ist das Tool in Version 2.5 in zwei verschiedenen Editionen am Markt. Für Unternehmensnetze ist vor allem die Corporate Edition interessant.

Wer bereits Aida kennt, findet sich in der Everest-GUI schnell zurecht. Die hierarchische Baumstruktur führt den Anwender schnell zu den Punkten, die er unter die Lupe nehmen will. Dabei lassen sich sämtliche Komponenten, Konfigurationen und Systemereignisse detailliert analysieren, die Informationen werden gut strukturiert aufbereitet. In der aktuellen Version wurde neben der Unterstützung aktueller Hardware wie beispielsweise HD-DVD-Laufwerke vor allem der Prozessorbereich erweitert. Hier kann Everest nun exakt und übersichtlich alle Informationen zum eingesetzten Prozessor, dem Mainboard und dem Chipsatz liefern. Auch kommt das Werkzeug jetzt mit den dynamischen Taktungen - Intels "Speedstep" und AMDs "Cool’n’Quiet" - zurecht.

Hilfreich ist ferner die Möglichkeit, mit der Corporate Edition entfernte Rechner zu analysieren. Ist auch dort Everest installiert, kann sich der Administrator mit seinem PC mit dem Remote-Dienst verbinden.

Eine funktional eingeschränkte Testversion von Everest steht auf der Lavalys-Site zum Download bereit. Die Corporate Edition kostet 29 Dollar für zehn Clients, weitere Volumenrabatte sind möglich. (Jan Schulze)

CW-Fazit: Everest hilft dabei, Windows-Rechner genau und komfortabel zu analysieren. Für den IT-Support ist es ein fast unverzichtbares Tool.