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Europas IT-Unternehmen wollen einstellen

23.03.2006
Rund 60 Prozent der europäischen IT- Firmen planen, im Laufe der nächsten zwölf Monate neue Mitarbeiter anzuheuern.

Insgesamt sei die Einstellungsbereitschaft laut einer Umfrage unter rund 300 Führungskräften in 20 Ländern deutlich höher als vor einem Jahr, zudem wachse das Vertrauen in die Wirtschaft und auch die Umsatzprognosen steigen. Ein Drittel der befragten Unternehmen befürchtet bereits, dass sich die Suche nach Mitarbeitern aufwändiger als im letzten Jahr gestaltet, weil qualifiziertes IT-Personal weniger frei verfügbar ist. Gesucht und schwer zu finden sind vor allem Softwarespezialisten, gefolgt von Projekt-Managern und Mitarbeitern im internationalen Vertrieb.

Die europäische Studie sagt eine kontinuierliche Verschiebung der Technologieproduktion in asiatische Niedriglohnländer voraus. 76 Prozent der Unternehmen bekräftigte die Ansicht, dass Europa und die USA angesichts der zunehmenden Zahl an Niedriglohn-Regionen wie China und Indien in absehbarer Zeit ihre Führungsrolle als Technologie-Hersteller verlieren werden. 71 Prozent rechnen ferner damit, dass China in den nächsten drei Jahren das größte Wachstum auf dem Stellenmarkt im IT-Sektor vorweisen wird, gefolgt von Indien mit 17 Prozent der Befragten.

In Bezug auf die Umsatzerwartungen der IT-Industrie im allgemeinen erwarten rund 80 Prozent der Unternehmen Umsatzsteigerungen, nur drei Prozent gehen von einem Rückgang aus. Mehr als die Hälfte der Befragten ist insgesamt noch zuversichtlicher als vergangenes Jahr, nur drei Prozent zeigten sich weniger optimistisch. Initiator der Studie ist das internationale PR-Netzwerk Eurocom Worldwide, vertreten in Deutschland von Schwartz PR. (hk)