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Europäischer Apple Store räumt gravierende Probleme ein

02.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Apple hat eingeräumt, dass sein europäischer Online-Store in den letzten sechs bis acht Wochen nach der Einführung eines neuen Logistik-Systems unter erheblichen "Kinderkrankheiten" zu leiden hatte. Zeitweise erhielten 39 Prozent der Online-Kunden ihre bestellte Ware nicht zum versprochnen Termin. Francois Duquesne, Apple Store Europe Director, betonte, die Krise sein inzwischen unter Kontrolle: "Wir haben die Fehler behoben und zusätzliche Kapazität eingebaut. Wir haben jetzt nur noch mit zehn bis 15 Prozent der Aufträge Probleme. Ich gehe davon aus, dass das Thema in zwei Wochen vom Tisch ist."

Apple hatte das neue Logistiksystem im Juli eingeführt - kein gutes Timing, da zu diesem Zeitpunkt vor allem Bestellungen für preiswertere Einzelartikel wie "iPod"-Player und "Panther"-Betriebssysteme stark zunahmen. Duquesne erklärte, man habe mittlerweile in den Bereichen Planung und Logistik sowie Backoffice (vor allem Call Center) Personal aufgestockt. Der europäische PR-Manager Alan Hely ergänzte, Apple revidiere darüber hinaus die vom Store angegebenen Lieferzeiten, damit die gegenüber Kunden gemachten Angaben realistischer seien. (tc)