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Europäer kaufen weiter kräftig PCs

20.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Während die PC-Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2001 erstmals weltweit zurückgegangen sind (siehe heutigen Bericht "IDC: Weltweiter PC-Markt erstmals rückläufig"), haben die Europäer nach wie vor steigenden Bedarf an Computern. Die verkauften Stückzahlen wuchsen in den vergangenen drei Monaten um 8,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Steigerungsrate im zweiten Quartal 2000 lag bei 7,5 Prozent. Das geht aus einer Untersuchung der Londoner IT-Forschungsfirma Context hervor. Die Auguren halten es für möglich, dass das PC-Wachstum für das gesamte Jahr 2001 bis zu zehn Prozent erreichen und damit die Steigerungsrate des Vorjahres von 8,4 Prozent noch übertreffen könnte.

Zwischen April und Juni wurden in der Schweiz 27,2 Prozent und in Deutschland acht Prozent mehr PCs verkauft. In den Niederlanden lag die Wachstumsrate bei 2,3 Prozent.