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Europa investiert weniger in Forschung

13.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In der Europäischen Union sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) im Jahr 2003 leicht geschrumpft. Insgesamt belief sich der Rückgang gegenüber 2002 auf rund zwei Prozent, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD), die sich auf eine EU-Analyse der 500 forschungsintensivsten Unternehmen beruft. Die Großkonzerne, zu denen beispielsweise Siemens, Daimler-Chrysler und Nokia zählen, investierten im Jahr 2003 etwa 101 Milliarden Euro in neue Technologien. Demgegenüber stiegen die FuE-Investitionen außerhalb der Gemeinschaft um knapp vier Prozent auf 196 Milliarden Euro. Die aktivsten Konzerne in Sachen Forschung stammen vornehmlich aus den USA und Japan. Weltweit liegen der Automobilbau, die Elektroindustrie sowie die Pharmabranche an der Spitze der Innovatoren. (ajf)