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Euroforum packt das Rechenzentrum in die Cloud

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Event-Veranstalter nutzt eine virtuelle Umgebung, die ihm Amazon Web Services zur Verfügung stellt. Die Arbeitsplätze sind via Standleitung angebunden.
Die gesamte IT-Umgebung wurde virtualisiert.
Die gesamte IT-Umgebung wurde virtualisiert.
Foto: Foto-Ruhrgebiet/Fotolia.com

Die internationale Unternehmensgruppe Informa ist hierzulande durch ihre Tochter Euroforum bekannt. Für ihre europäischen Niederlassungen wollte sie schnell ein neues Rechenzentrum einrichten.

Statt für ein selbst betriebenes RZ mit Desktop-PC-Umgebung entschied sich Informa für eine Cloud-basierende Thin-Client-Lösung. Mögliche Einsparungen von 50 Prozent der Betriebskosten waren nur eines der Argumente; hinzu kamen Kriterien wie Sicherheit, Datenschutz und rechtliche Anforderungen.

Mit Hilfe von AWS wird nun die komplette Infrastruktur in die Cloud verlagert - in Form eines virtuellen Rechenzentrums mit virtuellen Servern, virtuellem Netz, Firewall und sogar virtuellen Desktops. Kernstück der Lösung ist eine Citrix-Umgebung, an die Thin Clients angebunden werden. Hierfür nutzt Informa NetScaler und XenApp. In Astaro Network Security fand das Unternehmen eine Lösung, um das Cloud-RZ mit einer virtuellen Firewall abzusichern. Zum Einsatz kommt auch SafeNet ProtectV, eine Verschlüsselungssoftware für virtuelle Umgebungen.

Um die Cloud-Umgebungperformant an die Euroforum-Arbeitsplätze anzubinden, wurde eine Breitband-Standleitung eingerichtet. Die AWS-Datenzentren in Irland sollen für Beachtung des europäischen Datenschutzrechts sorgen.