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EU will russischen E-Commerce ankurbeln

20.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die europäische Kommission, ausführendes Organ der Europäischen Union (EU), will in Russland dabei helfen, "solide Rahmenbedinungen für E-Commerce" zu schaffen. Dazu will die Kommission nach den Worten von Unternehmenskommissar Erkki Liikanen auch ein "substanzielles Budget" auftun. Die 15 Mitgliedsstaaten haben ihre prinzipielle Zustimmung bereits signalisiert. Nun verhandelt Brüssel mit internationalen Wagniskapitalgebern, um entsprechende Mittel locker zu machen. "Russland und die EU sind übereingekommen, in Diskussionen über den so genannten ‘Gemeinsamen Europäischen Wirtschaftsraum‘ einzutreten", erklärte Liikanen. "Dessen Erfolg hängt maßgeblich von effizienten und interoperablen E-Commerce-Diensten zwischen unseren Regionen ab." Der Kommissar erwartet außerdem, dass Russlands eigenes Programm "eRussia", das gegenwärtig der Duma Absegnung vorliegt, im Laufe der kommenden zehn Jahre substanzielle finanzielle Unterstützung erhält. (tc)