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EU verschiebt Entscheidung über Merger zwischen MCI Worldcom und Sprint

05.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Europäische Kommission hat ihre endgültige Entscheidung zum geplanten Merger zwischen MCI Worldcom und Sprint um eine Woche auf den 11. Juli dieses Jahres verschoben. Zuvor hatten die Brüsseler Kartellwächter bei beiden Unternehmen um zusätzliche Informationen zu ihrem 118-Milliarden-Dollar-Deal angefragt. Seit Februar werden die möglichen Konsequenzen dieser Fusion in den Bereichen Internet-Backbone, internationale TK-Services und transatlantischer Telefonverkehr untersucht. MCI Worldcom hatte zwar angeboten, im Zuge seines Merger das Internet-Geschäft von Sprint in Europa und den USA zu verkaufen, konnte dadurch aber bislang nicht die Zustimmung der Kartellbehörden erreichen.