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EU untersucht weiter den MCI Worldcom/Sprint-Merger

21.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Europäische Kommission wird den geplanten Merger zwischen MCI Worldcom und Sprint intensiv auf mögliche kartellrechtliche Probleme hin untersuchen. Nachdem die Brüsseler Kartellwächter die erste Phase ihrer entsprechenden Nachforschungen am 11. Januar eingeläutet hatten, entschloss man sich nun zu einer ausführlicheren Untersuchung, für die ein Zeitrahmen von vier Monaten vorgesehen ist. Nur rund zehn Prozent aller relevanten Mergers and Acquisitions nimmt die EU genauer unter die Lupe - der Rückzug von Sprint bei Global One konnte die Eurokraten offenbar nicht hinreichend besänftigen.

Die Kartellhüter unter Kommissar Mario Monti wollen insbesondere die möglichen Konsequenzen einer Fusion von MCI Worldcom und Sprint in den Bereichen Internet-Backbone, internationale TK-Services sowie beim transatlantischen Telefonverkehr prüfen.