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EU und USA vertagen Privacy-Konflikt

15.06.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die zuständigen Gremien der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union haben sich darauf geeinigt, den geplanten Termin für eine Einigung im Bereich Online-Verbraucherschutz zu verschieben. Ursprünglich war der 21. Juni als Deadline festgelegt worden. Es zeichnete sich aber bereits seit geraumer Zeit ab, daß eine Einigung zu diesem Termin nicht zu erreichen war (CW Infonet berichtete). Zumindest soll am 21. Juni aber der neue Stichtag offiziell verkündet werden, der dem Vernehmen nach im dritten Quartal 1999 liegen soll. Die USA fordern eine lange Übergangsphase, bis auch sie die in der EU bereits geltenden strengen Privacy-Richtlinien umsetzen wollen; die Europäer pochen auf eine raschere Umsetzung.