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EU führt Strafzoll auf CD-Rohlinge aus Taiwan ein

21.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Europäische Union wird sogenannte "Antidumping"-Zölle auf CD-Rohlinge aus Taiwan verhängen. Im Vorfeld hatten sich europäische Hersteller bei der Kommission beschwert. Sie warfen den taiwanischen Unternehmen vor, die CD-Rohlinge unter dem Herstellungspreis anzubieten und dadurch einen fairen Wettbewerb zu verhindern. Alle betroffenen Hersteller hatten die Möglichkeit sich zu den Vorwürfen zu äußern und bei entsprechender Kooperation mit den EU-Beamten individuelle Strafzölle, die unter dem allgemeinen Satz liegen, herauszuschlagen. Dieses Angebot nutzten insgesamt elf Unternehmen, darunter auch der weltweit größte CDR-Hersteller Ritek Corp. Für die kooperierenden Firmen wurde ein individueller Strafzoll zwischen 18,8 und 29,9 Prozent festgelegt. Alle Unternehmen, die nicht mit den EU-Beamten zusammengearbeitet haben,

zahlen künftig einen Antidumping-Zoll in Höhe von 39,5 Prozent.