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EU: E-Government auf Open-Source-Basis

10.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Europäische Behörden sollen Software gemeinsam nutzen, empfiehlt die Europäische Kommission nach Auswertung der Studie "Pooling Open Source Software". Dazu sollen vor allem Anwendungen unter Open-Source-Lizenzen gestellt werden, die im Auftrag von Regierungsstellen entwickelt wurden und im Besitz der Einrichtungen sind. Das trage dazu bei, die um 28 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro gestiegenen IT-Ausgaben für E-Government einzudämmen, so die Studie. Die zentrale Verwaltung der Anwendungen soll ein Clearing-Haus für alle Mitgliedsstaaten übernehmen. Obwohl die Anwendungen auf die einzelnen Landessprachen und die unterschiedlichen rechtlichen Voraussetzungen angepasst werden müssen, lasse sich durch ihre gemeinsame Nutzung die Effizienz des öffentlichen Sektor der Gemeinschaft verbessern, meint die Kommission. (lex)