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EU-Bruttoinlandsprodukt wächst dank IT

23.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Informations- und TK-Sektor wird in diesem Jahr rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Europäischen Union beitragen. Das geht aus der halbjährlichen Wirtschaftsprognose der Europäischen Kommission hervor, die gestern veröffentlicht wurde. Während der IT-Bereich in Deutschland nur elf Prozent des BIPs ausmacht, sind es in Finnland - wohl dank Nokia - zirka 46 Prozent. In den USA hingegen steuert die IT-Industrie nach einer Schätzung des US-Wirtschaftsministeriums in diesem Jahr rund 33 Prozent zum BIP bei. Den Grund für die höhere Prozentzahl jenseits des Atlantiks sieht die EU vor allem in dem dynamischeren Investitionsverhalten der US-Firmen.