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EU-Aktionsplan gegen Netzverbrechen

31.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Europäische Kommission will künftig verschärft gegen Kriminalität im Internet vorgehen. Die zuständigen Kommissare Erkki Liikanen (Unternehmen und Informationsgesellschaft) und Antonio Vintorino (Justiz und Inneres) haben dazu gestern in Brüssel ihren Aktionsplan "eEurope 2002" vorgelegt. Das Papier sieht unter anderem eine Anpassung des Strafrechts an "hochtechnologische Verbrechen" wie "Hacken" oder die vorsätzliche Überlastung von Servern vor. Ferner will die Kommission untersuchen, inwieweit man gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Netz vorgehen könne. Liikanen erklärte dazu vieldeutig: "Die Freiheit des Internet ist die Quelle seines Erfolgs und muss erhalten bleiben. Gleichzeitig gilt aber auch: Ohne Sicherheit gibt es kein Vertrauen und keine Transaktionen."