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Etliche Verbesserungen bei Google+

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat eine ganze Reihe von Verbesserungen bei seinem sozialen Netzwerk Google+ angekündigt.

Die Neuerungen bei Google+ betreffen unter anderem die Google+-Seiten für Firmen und Marken. Es lassen sich nun für eine Seite bis zu 50 namentlich benannte Administratoren festlegen. Ergänzend dazu gibt es einen neuen Benachrichtigungs-Fluss um sicherzustellen, dass jeder Admin alles mitbekommt, was sich auf einer Seite tut. Last, but not least zeigt Google nun eine "aggregierte" Zahl von Nutzern an, die mit einer Seite interagiert haben (via +1-Button oder durch Hinzufügen zu ihren Kreisen). Damit sollen sowohl Besucher als auch Seitenbetreiber besser sehen können, wer sich für eine Google+-Seite interessiert.

Das ist aber noch lange nicht alles. Google bietet nun die Möglichkeit an, für jeden einzelnen Circle eine "Lautstärke" einzustellen. Der gewählte Wert wirkt sich darauf aus, wie häufig Posts aus dem jeweiligen Kreis im zentralen Nachrichtenstrom aufschlagen - sinnvoll, wenn in einem Circle besonders geschwätzig diskutiert wird und dadurch wichtige Einträge aus einem anderen Kreis unterzugehen drohen.

Ferner hat Google die Notifications gründlich überarbeitet. Sie sollen nun besser verständlich sein. Außerdem gibt es nun eine schnelle Vorschau des Inhalts, damit man besser erkennen kann, ob eine Benachrichtigung wirklich wichtig ist oder nicht. Ebenfalls neu im Bereich Notifications ist ein Zähler für die +1 und Shares, die Einträge eines Nutzers seit der letzten Ansicht erhalten haben.

Google hat überdies die Lightbox für die Fotoansicht in Google+ renoviert. Sie bietet nun eine verbesserte Navigation, Leserlichkeit der Kommentare und soll insgesamt benutzerfreundlicher sein. Ebenfalls verbessert wurde das Tagging von auf Fotos abgebildeten Personen.