5G

Ericsson und IBM wollen Mobilfunkantennen weiterentwickeln

25.11.2014
Der Netzausrüster Ericsson will bei der Entwicklung der nächsten Mobilfunkgeneration mit IBM zusammenarbeiten.

Ziel der Kooperation sei es, Prototypen von Mobilfunkantennen zu entwickeln, die neben einer besseren Verbindung der Nutzer eine Vielzahl neuer Dienste ermöglichen sollen, teilte der schwedische IT-Konzern am Dienstag mit. Damit wäre das Mobilfunknetz auch fit für das künftige Internet der Dinge und die Kommunikation zwischen Maschinen. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sollen dabei um ein Vielfaches höher sein als heute.

Ericsson-Zentrale in Kista, Schweden
Ericsson-Zentrale in Kista, Schweden
Foto: Ericsson

Die neuen Antennen für künftige 5G-Mobilfunknetze sollen sich dank "Phased-Array"-Design besser und elektrisch ausrichten lassen. Außerdem sollen sie um ein Vielfaches flexibler sein. Dabei sollen rund hundert Antennen- und Funkeinheiten auf einem Chip Platz finden, der kleiner als eine Kreditkarte ist. Der Marktstart wird nach Angaben von Ericsson ab 2020 erwartet. Mit IBM Microelectronics arbeiten die Schweden schon seit geraumer Zeit zusammen. (dpa/tc)