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Ericsson streicht in Deutschland 400 Stellen

10.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Als Resultat der Zusammenlegung der Länderorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz will Ericsson hierzulande 400 Stellen streichen. Die Kürzungen sind das Ergebnis eines im April angekündigten Effizienzsteigerungsprogramms, das weltweit zirka 17 000 Arbeitsplätze kosten soll (Computerwoche online berichtete).

Insgesamt plant der schwedische Mobilfunkkonzern, die Gesamtzahl der Mitarbeiter in den drei Ländern von derzeit 3450 auf 2890 zu reduzieren. Ein Teil der betroffenen Arbeitsplätze fällt laut Ericsson einer Outsourcing-Maßnahme zum Opfer. Die bisherigen Länderverwaltungen fasst Ericsson seit dem 1. September in der neuen Organisation DACH mit Sitz in Düsseldorf zusammen. Leiter der Regionalorganisation im deutschsprachigen Raum ist der bisherige Präsident von Ericsson Schweiz, Kristian Teär.