Mobilfunkausrüster

Ericsson schließt Stellenabbau in Schweden ab

27.03.2013
Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat den Stellenabbau in der Heimat abgeschlossen.
Ericsson-Chef Hans Vestberg
Ericsson-Chef Hans Vestberg
Foto: Ericsson

Mit 1399 Arbeitsplätzen fiel er etwas geringer aus als November angekündigt. 919 Mitarbeitern wurde gekündigt. Der Löwenanteil der Jobs wurde in der Netzwerksparte gestrichen, teilte Ericsson am Mittwoch mit. Dieser Schritt wird Ericsson finanziell stark belasten. Im ersten Quartal schlagen Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Kronen (umgerechnet 180 Millionen Euro) zu Buche.

Im November hatte Ericsson die Streichungen mit dem Wandel der Branche begründet. "Wir müssen unsere Strategie umsetzen, um weiterhin Marktführer sein zu können", sagte Personalchef Tomas Qvist damals. Ericsson ist mit dem Stellenabbau nicht allein. Alctatel-Lucent streicht mehrere tausend Jobs, Nokia Siemens Networks schließt in Deutschland gleich mehrere Standorte.

Hintergrund ist der Sparkurs, den Mobilfunker bei Ausgaben für die Aufrüstung ihrer Netze fahren. Sie investieren zwar, doch mit angezogener Handbremse. Das wiederum liegt vor allem an weitgehend gesättigten Märkten und den geringeren Ausgaben der Telefonkunden. (dpa/tc)