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Erfolgreicher deutscher Informatiknachwuchs

25.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen - mit dieser guten Bilanz für das deutsche Team ging im südpolnischen Nowy Sacz die 17. internationale Informatikolympiade (IOI) zu Ende. Auf der Ergebnisliste landeten alle Deutschen in der vorderen Hälfte des 268-köpfigen Teilnehmerfeldes.

70 Länder aus der ganzen Welt hatten maximal vierköpfige Teams mit insgesamt 268 Nachwuchsinformatikern nach Nowy Sacz entsandt. Der Wettbewerb fand dort an der Privathochschule für Wirtschaft statt. An zwei

Tagen mussten die Schülerinnen und Schüler jeweils in fünf Stunden drei knifflige Probleme lösen, die manchem Informatikprofessor

Schwierigkeiten bereitet hätten. Doch nicht nur Lösungen, sondern auch deren Umsetzung in fehlerfreie Programme waren gefragt, so dass die Gewinner nicht nur als Theoretiker, sondern auch als Programmierer glänzen konnten.

Gleich vier Teilnehmer lösten alle Aufgaben perfekt, zwei davon aus China. Die Chinesen gehörten auch zu den stärksten Teams: Die Schüler aus China, USA und der Slowakei gewannen jeweils vier Goldmedaillen. Aus dem deutschen Team gewannen Thomas Fersch aus Roth und Benjamin Franz aus Irxleben bei Magdeburg Silber; Felix Arends aus Ingelheim und Erik Panzer aus Cottbus gewannen Bronze. Deutschland stellte damit die beste westeuropäische Mannschaft. Im nächsten Jahr wird die IOI im mexikanischen Merida stattfinden. (hk)