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Epic wehrt sich gegen Zwangsregistrierung bei "Windows XP"

26.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem der US-Politiker Charles Schumer gestern eine richterliche Verfügung gegen die für den 25. Oktober geplante Auslieferung von Microsofts "Windows XP" gefordert hatte (Computerwoche online berichtete), haben nun auch private Organisationen Kritik an dem neuen Betriebssystems angemeldet. So erwägt unter anderem die amerikanische Verbraucherschutzinitiative Epic (Electronic Privacy Information Center) eine Beschwerde gegen Microsoft bei der Regulierungsbehörde Federal Trade Commission (FTC) einzureichen. Die Verantwortlichen bezeichnen die angekündigte Kundenidentifizierung, die bei der Installation des kommenden Betriebssystem vorgeschrieben sein soll, als unzulässig. Nach Ansicht der Organisation zwinge Microsoft die Benutzer ihre privaten Daten dem Konzern zu übermitteln. "Wir

empfehlen der FTC eine Reihe von Maßnahmen, die nach unserer Meinung getroffen werden sollten", so Marc Rotenberg, Executive Director bei Epic.