Entscheidung zu BenQ Mobile noch in diesem Jahr erwartet

29.11.2006
Für den insolventen Handy-Hersteller BenQ Mobile könnte noch in diesem Jahr eine Einigung mit potenziellen Käufern erfolgen. Ob die 3.000 Beschäftigten davon allerdings profitieren werden, ist fraglich. Ebenso unbekannt sind die Interessenten, nachdem Samsung in der vergangenen Woche entsprechende Gerüchte dementierte.

Eine Lösung für den insolventen Mobilfunk-Hersteller BenQ Mobile scheint in greifbare Nähe gerückt. Wie eine Sprecherin des Insolvenz-Verwalters Martin Prager mitteilte, werde man in diesem Jahr eine Entscheidung treffen, wie mit dem Münchner Unternehmen weiter verfahren wird. Zwar bevorzuge man einen Gesamtverkauf, allerdings wären auch Teilverkäufe möglich - frei nach dem Motto "Alles muss raus!" . Vermutlich sei schon in zwei bis drei Wochen mit einer Einigung zu rechnen. Die Verhandlungen mit Investoren finden sich in einer entscheidenen Phase.

Zwei Fragen stellen sich dabei: Was geschieht mit den rund 3.000 Angestellten, und wer sind die Interessenten? Bereits vor einigen Wochen teilte Prager mit, dass 1.900 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren, in Beschäftigungs- und Qualifikationsgesellschaften, die vom ehemaligen Eigentümer Siemens finanziert werden, wolle man ihnen jedoch eine Perspektive bieten. Informationen zu potenziellen Käufern sind noch nicht bekannt. Erst in der vergangenen Woche hatte Samsung Meldungen dementiert, wonach der koreanische Konzern an einer Übernahme interessiert sei.

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