"Entscheidend ist das Branchenwissen"

02.05.2005
Von Christian Zillich
Wie und und wo setzen Unternehmen IT-Berater effektiv ein? Zur Klärung dieser Fragen lud die CW vier CIOs bedeutender Unternehmen zu einem Roundtable-Gespräch.

Hier lesen Sie ...

  • in welchen Bereichen die befragten CIOs Berater bevorzugt beauftragen;

  • worauf sie bei der Auswahl der Partner achten;

  • wie sie die Leistungen der Berater bewerten;

  • welche Preismodelle sie bevorzugen;

  • wie die CIOs die vorgebliche Herstellerneutralität der Consultants einschätzen.

Karl Pomschar, CIO von Infineon Technologies. Fotos: Joachim Wendler) 

Für fast jedes Anwenderunternehmen gehören Aufträge an IT-Berater zum Alltag. "Jedes große Unternehmen muss heute mit externen Beratern arbeiten", stellt Karl Pomschar, CIO von Infineon Technologies, kategorisch klar. Unterschiede gebe es lediglich beim Wie und Wo.

So setzt Infineon in den Bereichen Consulting und Design fast ausschließlich auf eigene Leute. In den seltenen Fällen, bei denen auch für das Design Externe beschäftigt werden, kommt das Business- und Prozess-Know-how von Infineon-Mitarbeitern. Die Programmierung vergibt der Konzern dagegen in der Regel an Dienstleister. Hierbei wachen jedoch eigene Spezialisten und IT-Architekten über die Vergabe von Aufträgen und deren Erfüllung. Da Infineon in den vergangenen vier Jahren seine IT-Mannschaft fast um die Hälfte reduziert hat, arbeitet das Unternehmen beim IT-Betrieb zu 30 bis 40 Prozent mit externen Kräften.

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