Ökosystem für Wireless LAN

Enterasys und Siemens integrieren ihr WLAN-Portfolio

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Das nach dem Einstieg von The Gores Group gegründete Joint Venture zwischen Siemens Enterprise Communications (SEN), Enterasys Netzworks bündelt die bestehenden Produkte.

Aus Sicht von Marktbeobachtern besteht eine starke Nachfrage nach gebündelten kabelgebundenen und drahtlosen Netzprodukten, die über eine gemeinsame Oberfläche verwaltet, betrieben und gewartet werden können. Erst vor kurzem hatte HP ProCurve seine Netz-Management-Software "ProCurve Manager" (PCM) entsprechend aktualisiert, damit Nutzer auch die mit der Übernahme des WLAN-Anbieters Colubris erhaltene MSM-Hardware automatisch entdecken, abbilden, konfigurieren und zentral verwalten können.

Anwender suchen auch im WLAN-Bereich nach integrierten Lösungen.
Anwender suchen auch im WLAN-Bereich nach integrierten Lösungen.

Nun ist auch Enterasys Networks nachgezogen und hat im Zuge der neuen Zusammenarbeit - in nur 45 Tagen - die neuen HiPath Wireless- und OpenScape Mobility-Technologien von Siemens in seine Lösungen integriert. Die Zielsetzung war, damit ein umfassendes Unified-Communication- (UC-)Portfolio für das Zusammenspiel von Sprache, Video und Daten zu schaffen.

Gleichzeitig stellt Enterasys jetzt mit dem "C20N" ein Wireless Controller Network Expansion Modul (NEM) vor, das drahtloses Switching in die Switches der "Matrix-N-Serie" integriert - ohne dazu einen zusätzlichen Chassis-Slot zu besetzen. C20N erweitert die aktuellen Controller C20, C2400C und C2400E, die für den Einsatz in Büro, Campus beziehungsweise Unternehmen vorgesehen sind.

Auf diese Weise können Anwender nun die Dual-Band-802.11n-Access-Points von Siemens konfigurieren und über herkömmliche Power-over Ethernet-Ports (IEE 802.3af) mit Strom versorgen. Die Integration des Siemens-HiPath-Portfolios in die neue NetSight-Management-Software von Enterasys erlaubt zudem die End-to-End-Visibilität von HiPath-Access-Points, Controllern und drahtlosen Clients auf der NetSight-Konsole.