Nach einem Feuer

Engpass bei Notebook-Akkus könnte bald gelöst sein

05.05.2008
Die angespannte Versorgungssituation mit Notebook-Akkus soll im dritten Quartal behoben sein.

Die hohe Nachfrage nach Notebooks und ein Feuer in einer Produktionsanlage von LG Chem haben zu einem Engpass bei Notebook-Akkus geführt. So musste Asus einräumen, dass die eigenen Stückzahlen-Ziele bei Mobilrechnern dieses Jahr vermutlich nicht erreicht werden. Allerdings kann die angespannte Situation bereits in einigen Monaten gelöst sein. Der Chairman von Simplo Technology, dem größten unabhängigen Notebook-Akku-Hersteller, zeigte sich auf einer Konferenz vergangene Woche zuversichtlich, dass die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien im dritten Quartal in den grünen Bereich zurückkehren wird.

Das wäre es aber auch höchste Zeit, denn im Spätsommer rücken die amerikanischen Kinder nach der Sommerpause (mit neuen Rechnern) wieder in die Schulen ein, und das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. Bis dahin werden sich vor allem kleinere Notebook-Hersteller schwer tun: Quanta Computer, der größte Auftragsfertiger von Notebooks, gab unlängst an, dass große Abnehmer im gegenwärtigen Engpass bevorzugt beliefert werden. (ajf)