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Endress+Hauser konsolidiert SAP-Systeme auf Mainframe-Linux

11.08.2004

Der auf Messgeräte und Automatisierungslösungen für die Prozessindustrie spezialisierte Schweizer Hersteller Endress+Hauser hat einer Mitteilung von IBM zufolge seine zuvor teilweise unter Unix betriebenen weltweiten SAP-Installationen auf zwei "z990"-Mainframes in seinem Rechenzentrum in Weil am Rhein konsolidiert. Dabei wurden auch R/2-Legacy-Systeme migriert und mit den bereits vorhandenen R/3-Applikationen zusammengeführt.

Die beiden Mainframes sind mit zusammen 328 GB Hauptspeicher bestückt und versorgen derzeit rund 3500 Anwender in aller Welt (mit Luft nach oben hin). Insgesamt laufen 19 produktive SAP-Systeme mit dem kompletten von SAP angebotenen Funktionsumfang, verteilt auf 14 logische Partitionen. Die dazugehörigen DB2-Datenbanken liegen auf sechs LPARs. Die Anwendungs-Server nutzen 36 zSeries-Prozessoren unter Linux und z/VM. Die Entscheidung für die Linux-Mainframes fiel laut Walter Rink, Geschäftsführer der IT-Dienstleistungstochter E+H Infoserve, wegen der gebotenen Hochverfügbarkeit bei geringen Kosten sowie der Flexibilität hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen.

Die Installation erfolgte laut Big Blue bereits im vergangenen Jahr und ging mit Unterstützung von IBM Integration Technology Services "in nur wenigen Wochen" über die Bühne. (tc)