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Endlich: Stratus bringt Windows-2000-Server

25.06.2001
Ursprünglich wollte Stratus Computer seinen neuen "ftServer" für "Windows 2000" bereits im September 2000 herausbringen. Nun schickt der Hersteller aus der Nähe von Boston, Massachusetts, seinen "ft-Server 5200", den er erstmals auf der Computermesse Comdex in Chikago vorstellte, an den Start.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ursprünglich wollte Stratus Computer seinen neuen "ftServer" für "Windows 2000" bereits im September 2000 herausbringen. Nun schickt der Hersteller aus der Nähe von Boston, Massachusetts, seinen "ft-Server 5200", den er erstmals auf der Computermesse Comdex in Chikago vorstellte, an den Start. Die Maschine kann mit vier doppelt, dreifach oder mehrfach ausgelegten "Foster-Xeon"-Prozessoren von Intel ausgestattet werden und soll eine 99,999-prozentige Verfügbarkeit gewährleisten. Damit würden die Ausfallzeit bei weniger als fünf Minuten jährlich liegen. Der Server kostet in der Basisausstattung 28.000 Dollar. Im Juli will Stratus das nächste ft-Server-Modell herausbringen: den "3200", der zusammen mit dem japanischen Computerkonzern NEC entwickelt wurde.

Stratus steigt mit seiner ft-Server-Reihe erstmals in das Segment der Lowend-Maschinen ein, die beispielsweise als E-Mail-Server eingesetzt werden können. Das bisherige Sortiment des US-Unternehmens umfasst ausfallsichere Server für "HP-UX" und das eigene Betriebssystem "VOS", in dem Hewlett-Packards "Pa-Risc"-Prozessoren zum Einsatz kommen. Diese Systeme kosten normalerweise zwischen 200.000 und 300.000 Dollar.