Backup, Restore, Datensynchronisierung, Datensicherheit

Empfehlenswerte Tools für Festplatten, SSDs und Co.

05.10.2015
Von  und
Bernhard Haluschak war bis Anfang 2019 Redakteur bei der IDG Business Media GmbH. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor für IDG. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.

Update: Intel SSD Toolbox - Solid State Disks optimieren und überwachen

Die kostenlose Intel SSD Toolbox ermöglicht es, Solid State Disks und Festplatten einfach und problemlos auf ihre Funktionalität zu überprüfen. Neben dem Anzeigen der SMART-Funktionen lassen sich auch Diagnose-Scans zur Überprüfung der Lese- und Schreibfehler sowie SSD-Optimierungen ausführen.

Funktionalität: Intel offeriert mit der SSD Toolbox ein kostenlose Software zum Optimieren, Überwachen und Analysieren von hauseigenen Solid State Drives. Die Software ermöglicht es dem Anwender, Diagnose-Scans zur Ermittlung von Schreib- oder Lesefehlern auf der SSD ausführen. Darüber hinaus lassen sich Optimierungen (Trimm-Funktion) für die angeschlossenen SSD-Geräte zeitlich gesteuert veranlassen beziehungsweise sofort starten.

Neben der Diagnose von SSDs kann die Toolbox auch herkömmliche Informationen wie beispielsweise Modell-, Serien- oder Firmware-Angaben sowie die SMART-Parameter (S.M.A.R.T. = Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) auslesen. Diese Optionen können auch für herstellerfremde SSD und sogar für Standardfestplatten genutzt werden. Zusätzlich lassen sich Firmware-Updates bestimmter SSD-Modelle durchführen.

Im grünen Bereich: Die Smart-Parameter der Festplatte geben keinen Grund zur Sorge.
Im grünen Bereich: Die Smart-Parameter der Festplatte geben keinen Grund zur Sorge.

Installation: Das 42,8 MByte große Tool gibt es als installierbare EXE-Datei-Version. Die Software lässt sich problemlos mittels einer Setup-Routine auf einem Computer intuitiv installieren - allerdings benötigt sie mindestens das .NET-Framework 3.0. Das Programm unterstützt alle gängigen Windows-Betriebssysteme und ist in Deutsch, Englisch und einigen anderen Sprachen gehalten. Allerdings besitzt das Programm auch Einschränkungen. So arbeitet es zum Beispiel nicht in virtualisierten Umgebungen - es erkannte keine SSDs.

Bedienung: Der Funktionsumfang der Intel SSD Toolbox wurde auf das Wesentliche beschränkt. Deshalb ist das Programm auch sehr einfach zu bedienen. Im oberen Fensterbereich werden die installierten Laufwerke grafisch angezeigt. Die Auswahl einer Festplatte oder SSD erfolgt per Mausklick. Im unteren Bereich befinden sich Buttons mit den entsprechend hinterlegten Funktionen. Nach dem Aktivieren der ausgewählten Aufgabe öffnet sich ein Statusfenster mit den gewünschten Informationen. Werden Scans ausgeführt, informiert eine Fortschrittsanzeige über den aktuellen Zeitstatus.

Fazit: Die Intel SSD Toolbox ist nicht nur für Intel-SSDs nützlich, sondern kann auch Laufwerks- und Smart-Informationen anderer Hersteller ermitteln. Das SSD-Management und die Diagnose-Scans allerdings sind vorerst nur den hauseigenen Produkten vorbehalten. Das kostenlose Tool lässt sich einfach installieren, und auch die Bedienung gibt keine Rätsel auf.

Intel SSD Toolbox

Version:

3.3.0

Hersteller:

Intel

Download Link:

Intel SSD Toolbox Download

Sprache:

Deutsch, Englisch und andere

Preis:

kostenlos

System:

Windows 8 / 8.1 / Windows 7 / Windows Vista / Windows XP

Alternativen:

HWiNFO32