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EMC und Fujitsu Siemens zeigen Business Continuity-Lösung

09.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - EMC und Fujitsu Siemens Computers haben den Ausfall und die Wiederherstellung einer SAP-Datenbank zwischen zwei Rechenzentren in den USA und Irland simuliert. Nach Angaben der Hersteller liefen die SAP-Anwendungen innerhalb von weniger als fünf Minuten nach dem Ausfall der Datenbank in einem knapp 5000 Kilometer entfernten Recovery-Zentrum. Dabei kam eine integrierte Lösung zum Einsatz, die sich aus der EMC-Software "SRDF/Asynchronous Remote Replication" und der "Primecluster"-Suite von Fujitsu Siemens zusammensetzt. Das Paket ist ab sofort in Europa und Nordamerika verfügbar.

Zur Simulation setzten die Hersteller Primecluster-Knoten und DMX-Speichersysteme der Symmetrix-Baureihe von EMC ein, die mit multiprotokollfähigen Gigabit-Ethernet-Adaptern ausgestattet waren. Die Wiederherstellung einer SAP-R/3-Datenbank soll ohne Eingriff eines Administrators automatisch abgelaufen sein.

EMCs SDRF/Asynchronous dient zur Datenreplikation über große Entfernungen und ist darauf ausgerichtet, im Notfall einsatzbereite Datenkopien bereit zu stellen, ohne die Host-Anwendung zu beeinträchtigen. Die Primecluster-Software von Fujitsu Siemens verwaltet geographisch verteilte Datennetze, Anwendungen und Systemkomponenten. Dabei überwacht sie den Status der Cluster, um Ausfällen des primären Systems vorzubeugen. Der gemeinsame Einsatz der Anwendungen ermögliche ein kontrolliertes Abschalten der weiteren Systeme, so dass laufende Geschäftsprozesse nicht beeinträchtigt werden, versprechen die Hersteller. (lex)