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EMC steigert Umsatz und Gewinn

20.07.2004

Der Storage-Spezialist EMC hat heute vor Öffnung der US-Börsen seine Bilanz zum Ende Juni abgeschlossenen zweiten Quartal vorgelegt. Das Unternehmen aus Hopkinton, Massachusetts, weist einen Nettogewinn von 193 Millionen Dollar oder acht Cent pro Aktie aus nach 82 Millionen Dollar oder vier Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz legte EMC im vierten Quartal in Folge zweistellig zu, und zwar von 1,48 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal um 33 Prozent auf aktuell 1,97 Milliarden Dollar.

Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass im letzten Jahr im Documentum, Legato und VMware drei namhafte Zukäufe getätigt wurden. Deren Einnahmen nicht mitgerechnet legte EMC im alten Kerngeschäft gegenüber dem Vorjahresquartal trotzdem noch um 19 Prozent zu, international sogar um 24 Prozent (aufgrund des schwachen Dollar) - President und CEO Joseph Tucci äußerte sich angesichts dessen verständlicherweise zufrieden.

Im durch die Zukäufe gestärkten Softwaregeschäft legte EMC, das seine Abhängigkeit vom Hardware-Business verringern will, gegenüber dem Vorjahr um 64 Prozent zu. Legato habe seine Lizenzeinnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent, Documentum seinen Gesamtumsatz um 14 Prozent gesteigert, erklärte EMC. Bei VMware ist lediglich von "Rekorderlösen" die Rede, die aber nicht näher beziffert werden. Im Geschäfts mit Services erhöhte EMC seinen Umsatz um 45 Prozent, die Einnahmen bei den Systemen (= Disk-Arrays) stiegen um 16 Prozent. Die größte Nachfrage gab es bei den Clariion-Arrays und den "Celerra"-NAS-Heads (Network Attached Storage) mit jeweils mehr als 40 Prozent Umsatzplus.

Für das laufende dritte Quartal erwartet EMC Einnahmen von zwei Milliarden Dollar und in der Folge acht bis neun Cent pro Aktie Gewinn. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen um die elf Prozent vom Umsatz betragen. (tc)