EMC plant native Verschlüsselung auf Storage-Systemen

11.07.2006
Der Speicherriese will Datenverschlüsselung und PKI-Management-Funktionen in seine Arrays integrieren.

Über die hierzu erforderliche Technik, die sich EMC mit der Übernahme von RSA Security ins Haus geholt hat, könnten Storage-Systeme als PKI-Devices (Public-Key Infrastructure) fungieren. Dabei sollen sich die CPU-Zyklen der Arrays nutzen lassen, um den Prozess der Ver- und Entschlüsselung zu beschleunigen. Mit der Markteinführung entsprechender Produkte ist nach Angaben von Rob Sadowski, Senior Marketing Manager bei EMC, in zwölf bis 18 Monaten zu rechnen. "Wir untersuchen derzeit noch, wie die Verschlüsselung am besten in unsere Disk-Arrays zu integrieren ist", so der Marketier. Ob EMCs Midrange-System "Clariion" oder das Highend-Array "Symmetrix" als Plattform für die künftige Verschlüsselungs-Engine eingesetzt wird, sei noch nicht entschieden.

Native Datenverschlüsselung im Speichersystem würde es Anwendern erlauben, eine komplette Datenbank oder große Datenmengen mit Hilfe von Standard-Management-Tools zu verschlüsseln, ohne sich mit einer neuen Plattform vertraut machen oder eine separate Appliance einsetzen zu müssen, erläutert Sadowski die Vorteile des Konzepts. Da die Chiffrierung mit Hilfe der Rechenleistung des Array-Controllers erfolge, ließe sich zudem die Netz- und Server-Belastung reduzieren. Gleichzeitig will EMC sicherstellen, dass die Performance des Storage-Systems dadurch nicht beeinträchtigt wird.

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