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EMC macht Highend-Speicher sicherer

07.02.2007
In die "Symmetrix DMX-3" hat EMC jetzt verschiedene Sicherheitsfunktionen der zugekauften Tochter RSA Security integriert.

Wartungsarbeiten können künftig nur mehr Mitarbeiter vornehmen, die sich mittels verschlüsselter Berechtigung und Passwort sicher authentifiziert haben. Mit den ergänzenden manipulationssicheren Audit Logs und der Software "Solutions Enabler" lassen sich zudem alle Wartungs- und Verwaltungsaktivitäten sicher nachvollziehen.

Diese Sicherheitsfunktionen werden zusammen mit Unterstützung für RAID 6 und der Pufferung von Transitdaten mittels "SRDF/A Reserve Capacity" Bestandteil der neuen Version 5772 des Symmetrix-Betriebssystems "Enginuity", die Bestandskunden im Rahmen ihres Wartungsvertrags als Upgrade erhalten.

Eine weitere Sicherheitsfunktion bietet EMC über seine Serviceorganisation an: Bei "Certified Data Erasure" werden Daten von defekten oder ausgedienten Platten zuverlässig gelöscht, und zwar nach Spezifikation 5220.22-M des US-Verteidigungsministeriums und mit überprüfbarer Aufzeichnung des Löschvorgangs. Anwender sollen damit sicherstellen können, dass keine sensiblen Daten das Firmengelände verlassen.

Daneben hat EMC die DMX-3 technisch in einigen Bereichen verbessert. Die Systeme unterstützen nun Fibre-Channel- oder FICON-Anschlüsse mit 4 Gigabyte pro Sekunde Durchsatz (auch im Mischbetrieb mit 2 GB/s), die dynamische Aufteilung des Caches in bis zu acht Bereiche und "Priority Controls" zur Priorisierung von Anwendungen. Diese neuen Funktionen sind als Einzelangebote erhältlich. (tc)